Ich kann nicht schlafen :@
Ach man, ich kann einfach nicht einschlafen ! -.- Vielleicht liegt's ja daran, dass ich Krank bin. Anders kann ich mir's nicht erklären :x
Quelle : www.google.de
Schlafstörungen sind eine Plage: Nachts wälzt man sich in den Kissen, am Tag ist man müde, schlecht gelaunt und unkonzentriert. Zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung schlafen nicht nur gelegentlich schlecht, sondern leiden unter chronischen Schlafstörungen. Den meisten helfen ein paar grundlegende Tipps, um wieder erholsam schlummern zu können.
Am Tag - Bewegen und Ruhen
Wie gut wir schlafen, entscheidet sich nicht erst am Abend, sondern schon am Tag. Ein regelmäßiger Wechsel von geistiger Aktivität, körperlicher Bewegung und Entspannung ist die beste Basis für eine gute Nacht.
- Bewegung: Menschen, die körperliche aktiv sind, leiden selten unter Schlafstörungen. Die Bewegung spült Stresshormone aus dem Blut, die einen sonst am Schlafen hindern. Regelmäßig Sport zu treiben, ist daher eine gute Einschlafhilfe. Zumindest ein flotter Spaziergang sollte täglich drin sein. Mindestens dreimal wöchentlich darf es auch ein bisschen mehr sein. Allerdings sollten Sie Ihr Sportprogramm nicht unmittelbar vor dem Einschlafen durchziehen - es bringt sonst Körper und Geist zu sehr auf Touren.
- Pause machen: Wer den ganzen Tag durchpowert, muss sich nicht wundern, wenn er abends nicht zur Ruhe kommt. Planen Sie darum regelmäßige Pausen am Tag ein. So trainieren Körper und Geist das Herunterfahren - und das kommt Ihnen nachts zugute.
- Entspannungsverfahren: Wirksamer noch als schlichtes Pausieren ist gezielte Entspannung. Autogenes Training undProgressive Muskelentspannung nach Jacobson sind effektive Verfahren, aber auch fernöstliche Methoden wie Yoga und Tai-Chioder Qigong. Wer eine solche Methode beherrscht und regelmäßig anwendet, profitiert davon ein Leben lang - nicht nur beim Einschlafen.
- Koffein, Alkohol & Co.: Wer Probleme mit dem Schlafen hat, sollte ab dem Mittagessen auf aufputschende Stimulanzien verzichten. Dazu gehören koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Schwarztee, Cola und Kakao, aber auch Appetitzügler, Nikotin und sogar Alkohol. Letzterer kann zwar beim Einschlafen helfen, führt aber häufig zu Durchschlafstörungen und ist daher als Schlummertrunk ungeeignet.
Am Abend - Langsam in den Ruhemodus
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wer zu regelmäßigen Zeiten ins Bett geht - und auch wieder aufsteht - macht es Körper und Geist leichter, sich einen stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus anzueignen.
Um gut schlafen zu können, sollten Sie sich im Verlauf des Abends langsam auf die Nachtruhe einstellen:
- Essen Sie nicht zu spät zu Abend und wählen Sie eher leichte Kost.
- Verringern Sie allmählich geistige und körperliche Anstrengungen vor dem Zubettgehen.
- Wenn Sie zu nächtlichem Grübeln neigen, notieren Sie vor dem Schlafen gehen Aufgaben, Probleme oder Sorgen und vertagen Sie sie so bewusst auf den nächsten Morgen.
- Führen Sie ein persönliches Einschlafritual ein - lesen Sie ein paar Seiten, hören Sie ruhige Musik oder trinken Sie eine heiße Milch mit Honig.
- Dunkeln Sie das Schlafzimmer gut ab und halten Sie es eher kühl.
- Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre - im Chaos schläft es sich schlechter.
- Reservieren Sie das Schlafzimmer zum Schlafen und verzichten Sie darauf, im Bett fernzusehen oder zu essen.
Schlaf lässt sich nicht erzwingen
Sollten Sie trotz dieser Maßnahmen einmal nicht einschlafen können, versuchen Sie nicht den Schlaf herbeizuzwingen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung oder lassen Sie beruhigende Bilder wie ein wogendes Kornfeld oder eine Meeresbrandung vor Ihrem inneren Auge erscheinen. Wenn alles nichts hilft und Sie sich putzmunter fühlen, stehen Sie lieber auf. Hören Sie ein bisschen entspannende Musik oder lesen Sie ein wenig, bis Sie wieder schläfrig werden.
Quelle: http://www.netdoktor.de